Vor wenigen Stunden gab die Turtle Entertainment bekannt, dass "das für den 5. Juni angekündigte Intel Friday Night Game in Karlsruhe abgesagt wird, welches im laufenden Karlsruher Kommunalwahlkampf kontrovers diskutiert wurde. Spielegegner erheben Vorwürfe, bei der Veranstaltung sei die Einhaltung des Jugendschutzes nicht gewährleistet."
Ob das IFNG von Seiten der Turtle Entertainment um weiter Diskussionen zu vermeiden einfach abgesagt wurde oder ob es wirklich verboten wurde ist noch ungeklärt.
Die KA-News behauptet, dass " unbewiesene Vorwürfe an den Veranstalter, die Jugendschutzbestimmungen nicht einzuhalten, Turtle Entertainment nun offenbar dazu bewogen haben, die Veranstaltung ganz abzusagen."
Auch die Überschrift der ESL News "Computerspieler in Karlsruhe unerwünscht" grenzt schon an leichte Provokation, was aber auch die Enttäuschung der bereits abgesagten IFNG's in Stuttgart und Nürnberg zeigt.
Mit dem Intel Friday Night Game wurde auch die dazugehörige Eltern-Lan abgesagt, die von Turtle Entertainment, spielbar.de, dem interaktiven Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Spieleratgeber-NRW vom ComputerProjekt Köln e.V. und dem Institut Spielraum der Fachhochschule Köln ins Leben gerufen wurde.
Große Enttäuschung spiegelt sich auch bei den Fans der eSport Veranstaltungen, die sich schon sehr auf dieses Event gefreut haben und zunehmend werden auch die Politiker als unfähig betrachtet.
Ob es bald wieder eine T-shirt Aktion mit dem Motto "Ich wähle keine Spielekiller" geben wird bleibt abzuwarten.
Ob es dafür ein anderes Intel Friday Night Game gibt - an einem anderem Ort - wurde nicht erwähnt. Aber vermutlich wird es keinen geben.
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